Das neue Internetprotokoll IPv6

Unter dem derzeitigen Internetprotokoll „Internet Protokoll Version 4“ (IPv4) wurden 4,3 Milliarden eindeutig zugeordnete IP-Adressen vergeben. Das reicht zunehmend nicht mehr für alle Menschen aus, angesichts der rasanten globalen Verbreitung und Nutzung des Internets.

Bereits 1990 war dieser Engpass vorhersehbar und die Internet Engineering Task Force IETF startete ein Projekt zur Entwicklung eines Nachfolgers für IPv4. 1998 konnte ein erster IPv6 Standard festgelegt werden und eine langsame, aber rechtzeitige IPv6 Einführung wurde antizipiert, lange bevor es zu einem IPv4 Engpass kommen sollte. Doch IPv6 wurde von den Kunden selten verlangt und so sah auch die Industrie wenig Grund, die Verbreitung von IPv6 voranzutreiben. Wenige Advokaten der langfristigen Planung und sukzessiven Umstellung, wie Init7, aber vor allem Organisationen wie das Schweizer IPv6 Council, liessen nicht locker und trugen entscheidend dazu bei, dass zum heutigen Zeitpunkt IPv6-fähige Geräte und Routing-Protokolle für IPv6 verfügbar sind.

Die IP-Adressen Vergabe erfolgt zentral von der Internet Assigned Numbers Authority. IANA vergibt Netze oder Blöcke von Adressen an fünf regionale Internet Registries (RIR):

  • ARIN American Registry for Internet Numbers
  • RIPE Reséaux IP Européens
  • APNIC Asia Pacific NIC
  • LACNIC Latin American and Caribbean Internet Adress Registry
  • AFRINIC Africa NIC

Insgesamt existieren 256 Blöcke, die je einen Umfang von je 16.777.216 Adressen besitzen. Die letzten fünf IPv4 Blöcke wurden im Februar 2011 an die RiRs vergeben, so dass der globale IPv4 Pool der IANA nun ausgeschöpft ist.

Die Vergabe von IPv6 Adressen erfolgt in gleicher Weise und im Gegensatz zu IPv4 besteht kein Mangel, so dass die Vergabe an Unternehmen durch ihren Internet Service Provider relativ grosszügig gehandhabt wird.

Init7 ist Schweizer Marktführer bei der IPv6 Vergabe und unterstützt damit die rasche und unkomplizierte Einführung von IPv6. Bei allen Init7 Produkten ist native IPv6 kostenlos auf Wunsch verfügbar und bei ADSL und VDSL ist IPv6 (native) sogar standardmässig dabei.

Init7 hat an diversen Konferenzen wie am Heise IPv6 Kongress, SwiNOG und RIPE Meetings über Best Practice Implementations von IPv6 berichtet. Die Präsentationsfolien sind zum Download verfügbar:

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